Das Konzept/das Statut des Bundeswettbewerbs

Konzept/Statut
Nationale Initiative- Bundeswettbewerb
„Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ 2017

(im Weiteren Bundeswettbewerb)

Trägerschaft und Veranstalter:

Der Träger des Bundeswettbewerbs ist der “Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.”. Der Verein ist gemeinnützig tätig und verfolgt unter anderem gemäß   § 2 seiner Satzung das Ziel, “…durch unterschiedlichste Maßnahmen und Veranstaltungen den Pflege- und Betreuungsberuf öffentlich zu würdigen und hervorzuheben.”

Der Bundeswettbewerb ist urheberrechtliches Eigentum des Veranstalters und beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München unter der Registriernummer:  030 2013 048051 eingetragen.

Deutscher Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.                                          Präsident Herr Jens Frieß                                                                                                   Bismarckstr. 01, 04509 Delitzsch                                                                                                    Tel: 034202/34300, FAX: 034202/343029                                             www.qualitaetspflege.org     für den Bundeswettbewerb: www.future-nurse.de          E-Mail: kontakt@qualitaetspflege.org

Schirmherren:

Die Schirmherren der Nationalen Intitiative – Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ sind

  • Herr Karl-Josef Laumann (Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege ) für den Bereich Bundespolitik
  • Herr Siegfried Huhn (Gesundheitswissenschaftler) für den Bereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften
  • Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), August-Schanz-Str. 21a, 60433 Frankfurt/Main, vertreten durch den Präsidenten Herrn Udo Hansen, für den Bereich Qualitätsmanagement
  • Herr Dr. med. Eckart von Hirschhausen (Arzt, Comedian) für den Bereich Kultur

Das Engagement der Schirmherren für den Bundeswettbewerb ist ein Zeichen dafür, dass die Pflege und Betreuung von alten, kranken, hilfsbedürftigen und behinderten Menschen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Motto:

„Wertschätzung und Respekt gegenüber dem Menschen sind für eine gute Pflege unabdingbar. Ohne fachliche Kompetenz und Wissen um die Fähigkeiten, Ressourcen, Bedürfnisse und Probleme der pflegebedürftigen Personen und ihrer mitbetroffenen Bezugspersonen wird Pflege jedoch nicht erfolgreich sein!“

Frau Prof. Monika Krohwinkel (Professorin für Pflegewissenschaften und Urheberin der „Fördernden Prozesspflege“)

Unabhängigkeitserklärung:

Der Bundeswettbewerb ist unabhängig, insbesondere von parteipolitischen Interessen sowie religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen. Der Bundeswettbewerb arbeitet mit allen Gruppierungen und Institutionen auf der Grundlage der demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zusammen, die die nachstehenden Hauptziele unterstützen.

Hauptziele:

Die Hauptziele des Bundeswettbewerbs sind:

  • die Stärkung des Ansehens des Pflegeberufes in der deutschen Gesellschaft, das Hervorheben der qualitativ anspruchsvollen Arbeit in der Pflege und Betreuung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen,
  • das Stärken von Werten und Fachkompetenz Pflegender,
  • das Stärken der Wahrnehmung von Bedürfnissen und Problemen hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und ihrer Familien und
  • das Zusammenbringen vieler junger Menschen zum jugendlichen Wettstreit aus allen Teilen Deutschlands sowie
  • die Unterstützung der sich beteiligenden Alten- und Krankenpflegeschulen bei der internen Qualitätssicherung.

Der Bundeswettbewerb unterstützt die Umsetzung der „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (2005)“ und der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland (2010)“.

Fachberatung des Bundeswettbewerbs

Zur Sicherung hoher fachlicher Qualität des Bundeswettbewerbs werden Fachberatungen eingesetzt bzw. berufen, dies sind:

  • Herr Gerhard Schröder, Akademie für Wundversorgung, Göttingen
  • Herr Siegfried Huhn, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler, Berlin
  • Paul Hartmann AG
  • Fresenius Kabi Deutschland

„Kompetenzzentren der Nationalen Initiative – Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“

Der „Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.“ kann Schulen die in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Generalistik ausbilden, als „Kompetenzzentrum des Deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.“ würdigen. Es sind dies Schulen, die bspw. die Veranstaltung „Know-How für Lehrer in Pflegeberufen“ oder die Festveranstaltung „Tag des Pflegelehrers“  jedes Jahr durchführen, unter Umständen bei der Durchführung möglicher Landeswettbewerbe bzw. Vorentscheide aktiv helfen und bei neuen Projekte aktiv eingebunden werden. Die Hinweise der Kompetenzzentren sind zu hören. Die Veröffentlichung der Kompetenzzentren erfolgt auf der Homepage www.future-nurse.de.

Der Ständige Beirat des Deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.:

Zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Bundeswettbewerbs wird ein „Ständiger Beirat des Deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. “ (im Weiteren Ständiger Beirat) berufen. Der Präsident des Ständigen Beirates ist Herr Jens Frieß. Der Präsident führt die Geschäfte des Ständigen Beirates. Eine Berufung bzw. Abberufung von Mitgliedern des Ständigen Beirates erfolgt durch den Präsidenten. Hauptaufgaben des Ständigen Beirates im Rahmen des Bundeswettbewerbs sind: Sicherung der Öffentlichkeitsarbeit, offizielle Eröffnung, Feststellung, Bestätigung, Anpassung des Konzeptes und der Inhalte zu den Vorentscheiden und Wettbewerben, Zulassung der Teilnehmer und Ersatzteilnehmer zum Endausscheid, Berufen der Prüfer, Feststellung der Gewinner der Plätze 1-4, Durchführung des Bundeswettbewerbs und der Auszeichnungsveranstaltung.

Medienpartnerschaften:

Der Bundeswettbewerb arbeitet im Rahmen von Medienpartnerschaften zusammen mit

  • der Redaktion Springer-Medizin (Zeitschrift „Heilberufe“)

weitere Veröffentlichungen gibt es über

  • Medien der DGQ (Zeitschrift „QZ“)
  • Medien der Hartmann AG (Zeitschrift „PflegeDienst“)
  • Medien des Bundesverbandes der Volkssolidarität
  • Medien der Krankenkasse viactiv (Zeitschrift „Mitgliederzeitung)
  • Medien von Fresenius Kabi (Zeitschriften, Internetauftritte, Newsletter)
  • Verlag Bibliomed (B. Braun) (Zeitschrift „Die Schwester/ Der Pfleger“)
  • Vincentz-Verlag (Zeitschriften „Care konkret“, „Altenheim“)
  • Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) (Zeitschrift „Pro Alter“, Newsletter)
  • weiteren Fachzeitschriften

Partnerschaften Filmproduktion/Fotoarbeiten:

Der Bundeswettbewerb arbeitet im Rahmen weiterer Partnerschaften mit:

  • Filmproduktion: DWK Spezial, Herr Dirk Wolfgang Kunze, Mauergasse 8, 04509 Delitzsch, Tel. 034202/63601, E-Mail: dz04509@googlemail.com
  • Filmproduktion: KontraProduktion, https://diekontraproduktion.wordpress.com/
  • Fotoarbeiten: Fotostudio – Factory 7, Herr Detlef Schwuchow, Breite Straße 7, 04509 Delitzsch, www.factory-7.de, Tel.: 034202/55408

zusammen.

Unterstützung der Berufe-Europameisterschaft „EuroSkills“ bzw. Berufe-Weltmeisterschaft „WorldSkills“ im  Bereich „Soziale Betreuung“:

Der Bundeswettbewerb unterstützt die Berufe-Europameisterschaft „EuroSkills“ und die Berufe-Weltmeisterschaft „WorldSkills“ im Bereich „Soziale Betreuung“, Wettbewerbsdisziplin Nr. 41. Der Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. betreut die Nationalmannschaften dieser Wettbewerbe im Skill „Soziale Betreuung“.

Theoretische und praktische Grundlagen des Bundeswettbewerbs:

Grundlagen sind alle berufsrechtlichen Vorgaben für die Ausbildungen zum Altenpfleger/in, zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in sowie in der Generalistik in der jeweils gültigen Fassung. Berücksichtigt werden neueste medizinische, pflegewissenschaftliche und rechtliche Erkenntnisse bzw. Änderungen. Bei Vorliegen des sich in Planung befindlichen Pflegeberufegesetzes sind gültige Regelungen mit zu berücksichtigen.

Preise:

Der Veranstalter schreibt für den Bundeswettbewerb folgende Preise aus:

1. Preis:

Pokal, Medaille mit Urkunde für die Teilnahme am Wettbewerb, eine Reise nach New York für 2 Personen im Gesamtwert von 2.000 € plus 250 € Taschengeld

2. Preis:

Medaille mit Urkunde für die Teilnahme am Wettbewerb, eine Reise nach London für 2 Personen im Gesamtwert von 1000 € plus 200 € Taschengeld

3. Preis:

Medaille mit Urkunde für die Teilnahme am Wettbewerb, eine Reise nach Berlin für 2 Personen im Gesamtwert von 500 € plus,  zuzüglich 150 € Taschengeld.

Besonderheit: Die Reise kann vom Ziel her variieren. Sollte der Gewinner aus Berlin kommen, hat er das Recht, ein anderes Ziel in Deutschland zu wählen.

4. Preis:

Medaille mit Urkunde für die Teilnahme am Wettbewerb

Hinweise: Es erfolgt keine Auszahlung des Reisepreises, das Reisedatum verfällt, wenn nicht bis zum 31.12. des laufenden Jahres die Reise angetreten wird. Eine Übertragung der Preise an Dritte ist nicht möglich. Es handelt sich hierbei um steuerrechtliche Sachbezüge, die in der jeweiligen Steuererklärung mit anzugeben sind.

Vertretung in Sozialen Netzwerken

  • www.facebook.com/bundeswettbewerb
  • xing

Gleichstellungsformel:

Sofern während des gesamten Bundeswettbewerbs von Schülern gesprochen wird (männliche Form), ist immer auch die weibliche Form der Schülerin mit einbezogen und gemeint.

Ehrenurkunden:

Der Ständige Beirat kann für herausragende Leistungen zur Sicherung seiner Fortentwicklung sowie der Umsetzung des Bundeswettbewerbs Ehrenurkunden vergeben. Die Vergabe erfolgt auf der offiziellen Auszeichnungsveranstaltung. Die Ehrenurkunde kann an natürliche Personen und nicht-natürliche Personen wie Institutionen, Vereine, Stiftungen und Firmen übergeben werden. Die Ehrenurkunde kann mehrmals vergeben werden. Die Veröffentlichung erfolgt auf der Homepage www.future-nurse.de

Auszeichnung mit dem  “Liliane-Juchli-Preis”

Der “Ständige Beirat ” kann an die Schule, von der/die Gewinner/in des Bundeswettbewerbs kommt, den Liliane-Juchli-Preis vergeben. Die Auszeichnung trägt die Bezeichnung “Liliane-Juchli-Preis” und würdigt das Engagement der Schule im Rahmen der Leistungen des Gewinners. Die Auszeichnung kann von einem Dritten gestiftet und übergeben und mit weiteren Leistungen verknüpft werden. Der Liliane-Juchli-Preis wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung übergeben. Die Auszeichnung ist öffentlich sichtbar an einem geeigneten Ort auszustellen und darf von der Schule im öffentlichen Verkehr verwendet werden. Die Auszeichnung ist sorgsam zu behandeln.

(A) Ablauf, Allgemeines und Regeln

1.

Der Bundeswettbewerb wird vom Deutschen Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. veranstaltet und von Dritten unterstützt, weitere Unterstützer sind möglich. Unterstützer, Spender, Sponsoren, Fördermitglieder des Vereins und andere Dritte haben keinerlei Einfluss auf den Ablauf, den Inhalt und die Bewertung von möglichen Ergebnissen. Nur der Veranstalter oder von ihm eingesetzte Gremien wie bspw. der Ständige Beirat oder Prüfer sind berechtigt, Ergebnisse zu erheben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse obliegt dem Präsidenten, der für die ordnungsgemäße Durchführung des Bundeswettbewerbs verantwortlich ist.

2.

Der Bundeswettbewerb wendet sich an alle Schulen, die Ausbildungen zum Altenpfleger/in; Gesundheits- und Krankenpfleger/in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder in der Generalistik anbieten. Die Fragen- und Problemstellungen des Bundeswettbewerbs sind ausgewogen aus allen Ausbildungszweigen (Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege) zu berücksichtigen. Alle Alten- und Krankenpflegeschulen in Deutschland erhalten die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme am Bundeswettbewerb. Hierfür ist das festgelegte Formular zu verwenden, dieses kann direkt abgefordert werden bzw. ist auf der Homepage www.future-nurse.de zum Download hinterlegt.

3.

Grundsätzlich ist eine Teilnahme von Schülern an diesem Bundeswettbewerb nur über die teilnehmenden Schulen möglich.

4.

Die Grundsätze des Datenschutzes im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes werden eingehalten, eine Sammlung der Daten erfolgt nur zur erfolgreichen Durchführung des Bundeswettbewerbs. Die entsendende Schule, die Teilnehmer der Vorentscheide bzw. des Endausscheides sowie der Praxisbetrieb stimmen der Veröffentlichung ihrer Adressen im Internet oder auf andere Weise zu. Der Veranstalter des Bundeswettbewerbs kann die erhobenen Daten verwenden und an Dritte (bspw. Träger und Unterstützer des Bundeswettbewerbs) weitergeben. Eine Weitergabe von Daten erfolgt nur durch gesonderte Genehmigung. Die Teilnehmer, die Mitglieder des Ständigen Beirates, die Arbeitgeber, die Schulen und ihre Mitarbeiter sowie Gäste von Veranstaltungen des Bundeswettbewerbs genehmigen, dass auch in geschlossenen Räumen filmische, fotografische und auditive Aufnahmen gemacht und durch den Veranstalter verwendet werden dürfen.

5.

Aufgrund der Verteilung der Schulen in Deutschland ergibt sich für die Zulassung von Teilnehmern zum Endausscheid je Bundesland folgender Teilnehmerschlüssel je angefangene 100 Schulen 1 Teilnehmer. Der Beirat sowie der Präsident hat das Recht, Veränderungen bei der Zulassung von Einrichtungen und Schülern vorzunehmen.

Bundesland Zugelassene Teilnehmer zum Endausscheid
Baden-Württemberg

2

Bayern

3

Berlin

1

Brandenburg

1

Bremen

1

Hessen

2

Mecklenburg-Vorpommern

1

Niedersachsen

2

Nordrhein-Westfalen

3

Rheinland-Pfalz

1

Saarland

1

Sachsen

1

Sachsen-Anhalt

1

Schleswig-Holstein

1

Thüringen

1

Hamburg

1

Sanitätsdienst der Bundeswehr

1

Gesamt

24

6.

Eine nochmalige Teilnahme am Endausscheid des Bundeswettbewerbs ist für die Plätze 1-3 der vergangenen Bundeswettbewerbe ausgeschlossen.

7.

Eine Anmeldung von Schulen zur Teilnahme am Bundeswettbewerb ist bis zum jeweiligen Vorentscheid des Bundeslandes in dem sich die Schule befindet, möglich. Die teilnehmenden Schulen erhalten die detaillierten Unterlagen zum Ablauf des Bundeswettbewerbs durch den Veranstalter.

8.

In die Bewertung des Gesamtergebnisses des Endausscheides gehen mit jeweils 100 Punkten das Ergebnis der Klausur (Vorentscheid), der Pflegeplanung, das Ergebnis der praktischen Übung und das Ergebnis des Kolloquiums ein. Die Höchstpunktzahl beträgt 400. Es gilt die auf der Homepage www.future-nurse.de veröffentlichte Bewertungsordnung. Der Bundeswettbewerb bewertet die individuellen Leistungen des Einzelnen. Gruppenleistungen sind nicht Bestandteil des Bundeswettbewerbs.

9.

Alle im Rahmen des Bundeswettbewerbs zu beantwortenden Fragen, zu lösenden Problemstellungen bzw. praktischen Übungen werden wissenschaftlich betreut, zu jedem Bundeswettbewerb angepasst und durch den „Ständigen Beirat“ freigegeben und bestätigt.

10.

Zur Teilnahme am Vor- bzw. Endausscheid können sich Schüler von Schulen des 2. und 3. Ausbildungsjahres mit mindestens einem Notendurchschnitt von 2,0 auf dem letzten Zeugnis (bzw. auf vergleichbaren Nachweisen) qualifizieren. Eine ehrenamtliche Tätigkeit sollte beschrieben werden. Die Teilnahme ist nur über die Schule möglich, eine eigenständige freie Anmeldung ist nicht möglich.

11.

Der Bundeswettbewerb wird  am 13. Februar 2017  in der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen Dresden feierlich eröffnet.

12.

Die Teilnehmer an den Vorentscheiden bzw. am Endausscheid müssen erklären, dass sie nicht straffällig geworden sind bzw. nicht gegen sie ermittelt wird, dass sie keiner Sekte angehören und die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland anerkennen.

13.

Durch den „Ständigen Beirat“ wird je Bundesland die festgelegte Anzahl der Teilnehmer zum Endausscheid zugelassen. Neben den Ergebnissen der Klausur sind der Notendurchschnitt des letzten Zeugnisses und eine mögliche ehrenamtliche Tätigkeit in die Entscheidung einzubeziehen. Bei Gleichheit aller Rahmenbedingungen ist wie in der Bewertungsordnung beschrieben, zu verfahren. Über die Zulassung zum Endausscheid entscheidet das Bewertungsgremium beim Vorentscheid. Die endgültige Zulassung erfolgt durch einen Beschluss des „Ständigen Beirates“. Bei den Teilnehmern des Sanitätsdienstes der Bundeswehr erfolgt die Beschlussfassung spätestens auf dem letzten Vorentscheid.

14.

Der Präsident des Ständigen Beirates hat das Recht, die Teilnahme am Bundeswettbewerb abzulehnen bzw. Ausnahmen zuzulassen. Er ist frei in seiner Entscheidung.

15.

Sind nicht genügend Schüler je Bundesland angemeldet oder fällt ein festgestellter Finalist aus welchen Gründen auch immer aus, kann der „Ständige Beirat“ den Nächsten im Bundesland mit der höchsten Klausurpunktzahl zulassen. Ist dies nicht möglich, ist der Teilnehmer am Vorentscheid mit der nächst höchsten Punktzahl in der Klausur aus allen Teilnehmern Ersatzkandidat. Bei Gleichheit aller Rahmenbedingungen ist wie in der Bewertungsordnung beschrieben zu verfahren.

16.

Beim Endausscheid des Bundeswettbewerbs ist auf eine Vielfalt unterschiedlicher Schulen zu achten.

17.

Für die Bewertungen im Rahmen des Endausscheides gilt die auf der Homepage www.future-nurse.de veröffentlichte Bewertungsordnung.

18.

Regelung von Sonderfällen: Ist der teilnehmende Schüler beim Vorentscheid noch im 3. Ausbildungsjahr und ist beim Endausscheid die Ausbildung beendet, darf er am Bundeswettbewerb trotzdem teilnehmen.

 

(B) Die regionalen Vorentscheide

1.

Die Auswahl der Finalisten für den Endausscheid des Bundeswettbewerbes erfolgt durch regionale Vorentscheide. Jede sich beteiligende Schule kann ihren „Besten Schüler“ zum Vorentscheid entsenden. Der Schüler muss von der Schule beim Bundeswettbewerb zum Vorentscheid angemeldet werden. Der Anmeldebogen wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Jede Schule kann je angefangene 100 Schüler 1 Besten Schüler zum Vorentscheid entsenden. Die Schule bestimmt selbst ihre/n Beste/n Schüler, diese müssen die Mindestanforderungen erfüllen und beim Bundeswettbewerb angemeldet sein.

2.

Der Beste Schüler wird nach eigenen subjektiven Kriterien an der Schule selbst ermittelt, die Schule ist hier frei in ihrer Entscheidung. Dies können solche Möglichkeiten sein wie: eigene organisierte Wettbewerbe, stark engagierte Schüler die an Projekten teilnehmen oder diese gestalten und führen, Schüler mit guten und sehr guten fachlichen, theoretischen und praktischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

3.

Die Vorentscheide finden wie folgt statt

Ort für Teilnehmer aus Schulen der Bundesländer Datum
Dresden Berlin, Brandenburg, Freistaat Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen – Schirmherrin Sächsische Staatsministerin für Soziales Frau Barbara Klepsch
13.Februar 2017, 10.00 mit Teilnahme an der Eröffnungsfeier
Köln           Universitätsklinikum Köln, Kerpener Str. 62, 50937 Köln, Haus 44b – Anfahrt über Robert-Koch-Str.21, 50931 Köln Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen – Schirmherrschaft OBM Henriette Reker 13.März 2017, 10.00 mit Dr. Eckart von Hirschhausen
Lüneburg Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen – schirmherrschaft Herr OBM Mädgen 06.März 2017, 10.00
Scheinfeld  Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe des Landkreises Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Goethestr. 06, 91443 Scheinfeld Freistaat Bayern, Baden-Württemberg – Schirmherrschaft Patienten- und Pflegebauftragter der bayr. Staatsregierung Herr Hermann Imhof
20. Februar 2017, 10.00

 

Jeder Teilnehmer am Vorentscheid erhält eine Nominierungsurkunde. Während des Vorentscheides schreiben die Teilnehmer die festgelegte Klausur. Diese Klausur bildet die Zugangsvoraussetzung für den Endausscheid. Das Schreiben der Klausur ist nicht öffentlich. Im Anschluss erfolgt die Auswertung der Klausur durch Mitglieder des Ständigen Beirates. Am Ende des Vorentscheides stehen die ermittelten Finalisten der jeweiligen Bundesländer für den Endausscheid in Berlin fest und werden öffentlich bekannt gemacht.

4.

Die entsendende Schule sowie der Praxisbetrieb sichern eine kostenfreie Freistellung der Teilnehmer am Vorentscheid ab. Die Fahrtkosten zum Vorentscheid trägt jeder Teilnehmer selbst. Eine Kostentragung durch Dritte (Schule/Arbeitgeber/Unterstützer) ist möglich. Die Schulen und Praxisbetriebe können als Gäste Vertreter entsenden.

5.

Die Klausur des Vorentscheides und das Lösungsschema werden den sich beteiligenden Schulen nach Abschluss der Vorentscheide zur Verfügung gestellt. Diese haben die Möglichkeit, die Klausur mit den Schülern des 2. und 3. Ausbildungsjahres im Rahmen der Unterrichtsgestaltung zu schreiben. Die Auswertung soll die Schulen bei ihren internen Anstrengungen zur Qualitätssicherung unterstützen.

6.

Besonderheiten bei Angehörigen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr: jede Alten- und Krankenpflegeschule, die Angehörige der Bundeswehr ausbildet, darf aus diesen Schülern, gesondert einen Teilnehmer zum Vorentscheid entsenden. Der Finalist des Endausscheides für den Sanitätsdienst der Bundeswehr wird erst nach dem letzten Vorentscheid ermittelt und auf der Sitzung des Ständigen Beirates bestätigt. Eine Bestätigung innerhalb der Vorentscheide erfolgt noch nicht, da der Finalist aus allen teilnehmenden Angehörigen der Bundeswehr ermittelt wird. Es gilt die Bewertungsordnung.

(C) Know-How für Pflegelehrer

1.

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs werden Veranstaltungen für Lehrer in Pflegeberufen angeboten. Diese können inhaltlich nicht nur vom Veranstalter des Bundeswettbewerbs sondern auch von Dritten mit gestaltet werden.

2. Es finden 5 kostenfreie Veranstaltungen statt. Die Inhalte werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Berlin NESTOR Bildungsinstitut GmbH, Berufsfachschule für Altenpflege, Alexanderstraße 7, 10178 Berlin (direkt im Zentrum Berlins am Alexanderplatz) … 09.00 – 15.00
Halle/Saale Berufsbildende Schulen für Gesundheit,Körperpflege und Sozialpädagogik, Universitätsring 21, 06108 Halle/Saale ………….. 09.00 – 15.00
Scheinfeld Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe Scheinfeld des Landkreises Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Goethestr. 06, 91443 Scheinfeld …………..09.00 – 15.00
Lüneburg Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege gGmbH , Am Schwalbenberg 18, 21337 Lüneburg    ……………09.00 – 15.00
Köln Universitätsklinikum Köln (AöR), Gesundheits- und Kranken-/ Kinderkrankenpflegeschule, Bitburgerstr. 01, 50935 Köln       …………..09.00 – 15.00

 

(D) Endausscheid und Auszeichnungsveranstaltung

1.

Der Endausscheid des Bundeswettbewerbs findet vom 18. – 19.05.2017 in Berlin nach gesondertem Ablauf statt.

2.

Am 18.05.2017 sind durch die Finalisten Einzelwettbewerbe in den Kategorien „Planung von Pflegeprozessen“; „Pflegepraxis“ und „fachliches Kolloquium“ zu absolvieren. Austragungsort ist das NESTOR Bildungsinstitut GmbH, Berufsfachschule für Altenpflege, Alexanderstraße 7, 10178 Berlin (direkt im Zentrum Berlins am Alexanderplatz)

3.

In die Bewertung des Gesamtergebnisses des Endausscheides gehen mit jeweils 100 Punkten die Ergebnisse der Klausur (Vorentscheid), der Pflegeplanung, der praktischen Übung und des Kolloquiums ein. Die Höchstpunktzahl beträgt 400. Es gilt die auf der Homepage www.future-nurse.de veröffentlichte Bewertungsordnung.

4.

Zu den Wettbewerben im Rahmen des Endausscheides sind keine Zuschauer zugelassen. Ausnahmen darf der Präsident zulassen.

5.

Am Abend des Wettkampftages schließt sich ein kultureller Abschluss für die Teilnehmer an.

6.

Am 19.05.2017, 10.00 Uhr ist ein Besuch des Bundestages und gegen 13.00 Uhr ist eine Gesprächsrunde mit Siegfried Huhn (Schirmherr) und Prof. Monika Krohwinkel vorgesehen.

7.

Die festliche Auszeichnungsveranstaltung des Bundeswettbewerbs findet am 19.05.2017, 16.00 Uhr im großen Festsaal des Roten Rathauses am Alexanderplatz in Berlin statt. Eine Teilnahme ist nur mit gesonderter Einladung möglich. Auf dieser Veranstaltung erfolgt die Auszeichnung des Besten Schülers in der Alten- und Krankenpflege (Höchstpunktzahl aus der Summe der Einzelergebnisse der Wettbewerbe) sowie die Auszeichnung der Schule mit dem „Liliane-Juchli-Preis“.

8.

Vertreter der Arbeitgeber/Praxisbetriebe und der Schulen nehmen an der Auszeichnungsveranstaltung zur Preisverleihung teil. Mögliche Kosten sind selbst zu tragen.

9.

Die Kosten des Bundeswettbewerbs für die Finalisten, die Mitglieder des Beirates, die Prüfer, die Preise, Versorgung und Übernachtung, Anreisekosten und Teilnahme an der Auszeichnungsveranstaltung im Rahmen des Endausscheides trägt der Veranstalter.

10.

Die jeweils 1. Plätze des Bundeswettbewerbs der vergangenen Jahre sind Gäste der Auszeichnungsveranstaltung. Die Kosten trägt der Veranstalter.

11.

Den Finalisten des Endausscheides werden die Anfahrtskosten erstattet. Die Erstattung der km-Aufwendungen für die Teilnehmer des Endausscheides des Bundeswettbewerbs erfolgt gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG mit 0,30 €/km, einfache Strecke, gemäß Entfernung Zentrum Wohnort-Zentrum Stadt Berlin. Es handelt sich hierbei um einen steuerrechtlichen Sachbezug, der in der jeweiligen Steuererklärung mit anzugeben ist.

12.

Eltern, Freunde, Bekannte können als Unterstützer bzw. Zuschauer an der Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen, tragen jedoch ihre Kosten selbst.

13.

Der Rechtsweg ist grundsätzlich ausgeschlossen, die alleinige Entscheidungsbefugnis liegt beim Präsidenten des Ständigen Beirates.

14.

Änderungen vorbehalten!

 

 

Jens Frieß
Präsident des Ständigen Beirates

Präsident                                                                                                                                                Deutscher Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.